Auch die Medien sind voller Berichte über mißhandelte Opfer durch die Justiz und staatliche Institutionen. Die Beachtung von mehr als 5000 Gesetzen und über 95000 Vorschriften wird unter Strafandrohung von der Politik an die Justiz übertragen. Die dadurch entstandene Kriminalisierung des Bürgers ist  ein Wirtschaftzweig geworden, in dem sich die Justiz zu einem Staat im Staate gewandelt hat  und keiner Kontrolle mehr unterliegt. Es kann nicht sein, daß man unschuldige Menschen einfach einsperrt, Existenzen und Familien vernichtet und dann mit 17,50 €  Haftentschädigung pro Tag verhöhnt. Es ist niemand da, der diesen Machtmißbrauch einschränkt.

Das Ergebnis sind skandalöse Gerichtsverfahren, wie z.B. der Schauprozeß gegen die Rentnergang vom Chiemsee durch die Traunsteiner Justiz.  Den Berichten in den Tageszeitungen und Zeitschriften sowie  bisherigen Verfilmungen folgten jetzt die Bücher: "Die Rentnergang vom Chiemsee" und "Die armen Hunde von Stadelheim"

Eine weitere Verfilmung ist vorgesehen. Das Drehbuch ist bereits fertig. Der Ausgang des Verfahrens vor dem ECHR in Straßburg wird jedoch abgewartet.


Filmausschnitt Grey Foxes


"Die Rentnergang vom Chiemsee" Das Buch zum Film und den TV-Dokus

ISBN 978-3-8335-9004-7  Buchvertrieb Gueltling Tel.08064 906859  und


das neueste Buch des  des 15 fachen Buchautors

"Die armen Hunde von Stadelheim", der Skandalbericht über unsere Justiz. Public  book media verlag Frankfurt, Tel. 69 40894-0  ISBN Nr. 978-3-86369-266-7


Stand: 5.12.16 Die Website wurde bislang 5327 mal besucht. Insgesamt waren es 25146 Hits.



Der letzte Gerichtstermin fand am 17.2.2016 vor dem Landgericht München I statt. Den Vorsitz führte Richter am  Landgericht Dr.Tholl. In der öffentlichen Sitzung waren gut 2 Dutzend Prozessbeobachter anwesend, darunter auch so prominente Justitzgeschädigte wie Gustl Mollath und der Plagiatjäger Heidingsfelder. Der Fall liegt jetzt beim EHCR ( Europäischer Gerichtsthof für Menschenrechte)

Schon bei Darstellung des Sach- und Streitstands, bei der es nicht nur um die Gesundheitsschädigung des Klägers ging, sondern auch um Schikanen, menschenwürdige Unterbringung und andere Mängel im Strafvollzug der JVA Stadelheim, wies Richter Tholl darauf hin, daß bereits das OLG  München festgestellt habe, es wäre dort alles in Ordnung.  Damit mußte dem Kläger klar sein, was für eine juristische Seil-lllilschaft ihn im Falle einer Berufung erwarten würde. Die Justiz zeigt sich hier als Systemkooperative, die zu keinen Zugeständnissen bereit ist.

Als der Kläger Gelegenheit bekam, die Beweislage durch Beispiele  selbsterlebter Verstöße gegen seine Gesundheit, Grundrechte und Hafttvorschriften zu schildern, bekam der am Ende seiner Ausführungen Beifall von den Zuhörern. Das paßte dem Richter garnicht und er drohte dem Publikum, jeden hinauszuwerfen, der nocheinmal klatscht, sogar einem Zuhörer, der nur  zustimmend genickt hatte.

Nach kurzer Erörterung  zog es der Richter vor, die Sitzung zu schließen und verkündete einen Termin zur Entscheidung am 16.3.2016.  An diesem Tag verkündetet er bereits ein Endurtueil, mit dem die Klage wegen Verjährung abgewiesen wurde. Nach dem BGB ist dies  nicht möglich, weil zunächst einmal der Verjährungsgegenstand festgestellt werden mußte und ist auch wegen der im Urteil genannten Gründe juristisch umstritten. In der Praxis bedeuted dies jedoch eine vorläufige  Richtungsgebung und eine erhebliche Verfahrensverzögerung  auf dem Berufungsweg.  Das Urteil ist in seiner Diktion eine Verhöhnung jedes unschuldig Inhaftierten und schikanierten Gefangenen, noch dazu weil eine Serie von Rechtsverstößen aktenkundig ist.  Zudem steht fest, daß der Kläger gegen seine Haft Haftbeschwerde eingelegt hatte und dieses Rechtsmittel voll ausgeschöpft hat. Der Richter wurde wegen Rechtsbeugung angezeigt. Die Staatsanwaltschaft als  Teil der Systemkooperative weigerte sich jedoch, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

Nachdem das Verfahren gegen den Kläger vollständig eingestellt worden war und der Haftbefehl aufgehoben wurde, gilt die Unschuldsvermutung. Damit war die 8monatige Untersuchungsghaft ein Verstoß gegen die EMRK und die internationalen Menschenrechte.ßßßßß

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